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<pre>Am vergangenen Spieltag kamen die Bayern zu einem 2:1-Erfolg gegen den FC Schalke — und das sogar ohne Cheftrainer Jupp Heynckes, der aufgrund einer Grippe nicht „coachingfähig“ war.  <p> Zwar hatten die Knappen beim letzten Gastspiel in Leipzig zunehmend Mühe, mit dem enormen Tempo des mittlerweile entthronten Spitzenreiters Schritt zu halten; dennoch wurde die Elf von Markus Weinzierl letztlich nur durch einen falschen Elfmeter und ein Eigentor um ein ordentliches Ergebnis gebracht.  <p>  Auch die Buchmacher sind sich sicher, dass die Hoffenheimer gegen Wolfsburg gewinnen werden, so bieten Wettanbieter selbst für Unentschieden bereits Quoten um die 4,00. <p> Bayern hat sich nach der Klub-WM keine Pause gegönnt und noch drei erfolgreiche Testspiele drangehängt — und das trotz Rotation. Besonders das klare 4:0 gegen Tottenham sticht dabei heraus und setzte ein echtes Ausrufezeichen. <p>  Die Wettfreunde gehen davon aus, dass Hoffenheim von der Leipzig-Pleite keinen mentalen Knacks davongetragen hat und Mainz der TSG wie im Hinspiel alles abverlangen wird. Damals gab es ein vogelwildes 4:4, bei dem die Nullfünfer zur Pause schon 4:1 in Führung lagen.  </pre>


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<pre>Denn die „kleinen“ Braunschweiger präsentierten sich in ihrer Zweitliga-Spielzeit ganz anders als der „große“ VfL: Mit Kampfkraft, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit. Drei Eigenschaften, die man in Wolfsburg über 34 Spieltage verzweifelt gesucht hat.  <p> Wohl auch deshalb legt er im Gespräch mit den Medien einen zunehmend rauen Umgangston an den Tag. Dies jedoch nicht ganz zu Unrecht, denn bezogen auf das Sportliche befindet er sich nach wie vor voll im Rahmen seiner Zielvorgabe, eine junge, hungrige Truppe aufzubauen und diese ins obere Tabellendrittel zu führen:  <p>  Obendrein hatte es für die Breisgauer schon zum Saison-Abschluss 2017/18 vier Auswärts-Pleiten am Stück gesetzt — während sich die Zahl sieglos bestrittener Partien sogar schon auf elf Gastspiele summiert. <p> Dabei hatten die Werderaner gar keinen schlechten Start in die Partie. Glich das 1:4 am vergangenen Wochenende gegen Borussia Mönchengladbach noch einem fußballerischen Offenbarungseid, war diesmal von Beginn an die Ambition zu spüren, den Knoten endlich durchzuschlagen. <p>  In der heimischen Arena ist das Selbstvertrauen von Werder mittlerweile schließlich groß genug, um selbst spielerisch überlegenen Widersachern nicht mit einem voreiligen Gehorsam zu begegnen — was zuletzt bereits die Teams aus Leipzig und Frankfurt leidvoll zu spüren bekommen hatten.  </pre> 


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<pre> Als großes Problemfeld erwies sich dabei einmal mehr die Defensive, in der insbesondere Außenverteidiger Miiko Albornoz erneut negativ herausstach. Damit nicht genug, bereitet den Hannoveranern unmittelbar vor dem Hoffenheim-Spiel nun auch noch die Offensive arge Kopfschmerzen.  <p> Eine letzte Chance haben die Kicker aus der VW-Stadt noch, den sportlichen Totalschaden zu verhindern: Sie müssen das Relegations-Duell gewinnen.  <p>  Auswärts gab es für die Berliner nur das 0:1 in Gladbach, das ohne Jubel auskommen musste. Vier Spieltage hat die Hertha noch Zeit, sich mit einem größtmöglichen Vorsprung auf die kritischen Ränge in die Winterpause zu verabschieden. <p>  Mann des Spiels am vergangenen Wochenende war Mario Gomez, der seine sieben Spiele andauernde Durststrecke mit einem Doppelpack beendete. <p>  Schließlich waren sowohl dem 0:1 als auch dem 0:2 schwerwiegende Fehler der Schalker Defensive, die nun schon das 1Bundesliga-Spiel in Folge zumindest eine Gegentreffer zuließ, vorausgegangen.  </pre>


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<pre> Denn die Eintracht macht keine Anstalten nachzulassen. Am vergangenen Spieltag setzten sie ihren Erfolgslauf mit einem 2:1-Heimsieg gegen RB Leipzig fort.  <p> Hannover-Goalie Philipp Tschauner: „Es ist schon so, dass jede Woche ein neues Thema kommt, was uns belastet. Nach der Saison wird sich jeder Spieler so seine Gedanken machen.“   <p> Ein 45-minütiger Joker-Einsatz genügte dem bisherigen Top-Torschützen der Liga, um sich nun auch oberklassig zu akklimatisieren: Nachdem der Ã–sterreicher zunächst eine Riesenchance vergeigte, wurde diesem zu guter Letzt doch noch die Rolle des Helden zuteil. <p>  Augsburg hingegen kommt als neuntbeste Auswärtsmannschaft zum VfB und hat zwei von sechs Auftritten in der Fremde gewonnen. Dazu kommen starke Partien in Dortmund (3:4) und beim FC Bayern (1:1).  <p> „So wie wir am Anfang gespielt haben, können wir nicht agieren. Natürlich hat Dortmund eine gute Mannschaft, aber so kann man sich nicht präsentieren. Nach drei Minuten war der ganze Plan über den Haufen geworfen“, analysierte der neue Cheftrainer enttäuscht.  </pre>


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<pre> Im Hinblick auf das bevorstehende Schlüsselspiel gegen die ebenfalls schwach gestarteten Bremer und die darauffolgende Herkulesaufgabe bei den Bayern sahen die Verantwortlichen um Sportvorstand Olaf Rebbe daher keine andere Wahl, als noch am Montag die Reißleine zu ziehen.  <p> Zwei Siege aus den letzten zwölf Pflichtspielen stellen für die künftige Teilnahme an einem der internationalen Wettbewerbe in jedem Falle kein sonderlich überzeugendes Empfehlungsschreiben dar — zumal sich das Team schon zuletzt für die Europa League als viel zu leichtgewichtig erwies.  <p>  Dabei droht schon ein minimales Nachlassen der Anstrengungen einen unnötigen Rückschlag nach sich zu ziehen; gegen die mittlerweile wieder solide agierenden Niedersachsen wird sich der jüngste Dreier mit einem halbgaren Auftritt vermutlich kaum vergolden lassen. <p>  Gerade diese stets engen Spiele legen dennoch die Vermutung nahe, dass die aktuelle Auswärts-Krise der Fohlen keinem Naturgesetz entspricht — bei den einmal mehr kurz vor einer Sinnkrise stehenden Knappen trauen wir dem Tabellenvierten deshalb durchaus ein ganz wichtiges Unentschieden zu.  <p> Die bisherige Heimbilanz in dieser Saison spricht jedenfalls für Stuttgart. In der Heimtabelle liegt der VfB auf Rang 6 und holte aus den bisherigen 15 Heimpartien 28 Punkte (8 Siege, vier Remis).  </pre>


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